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90 Jahre Claraspital

Vieles hat sich verändert, doch gleich geblieben ist, dass hier der Mensch im Mittelpunkt steht.

Am 6. Februar feiert das Claraspital seinen 90. Geburtstag. Vieles hat sich auf dem Weg zu einem stark spezialisierten Spital verändert, sowohl strategisch als auch baulich. Gleich geblieben ist, dass im Claraspital der Mensch im Mittelpunkt des Handelns steht, Patienten fachkompetent betreut und behandelt werden und menschliche Zugewandtheit und Fürsorge geniessen.

 

Vor 90 Jahren, am 6. Februar 1928, traten die ersten 13 Patienten ins neu gebaute und frisch eröffnete Claraspital ein. Gegründet wurde das Claraspital auf Wunsch der Basler Katholiken – häufig zugezogene Dienstboten und Fabrikarbeiter, die im Kleinbasel wohnten. Ein eigens gebildeter Spitalverein suchte eine Betreiberin für ein Spital. Die Kongregation der barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz in Ingenbohl in Brunnen, bereits in Basel niedergelassen und in der Krankenpflege tätig, übernahm diese Aufgabe. Sie ist bis heute alleinige Besitzerin und Trägerin des Claraspitals.

Der Mensch im Mittelpunkt
Seit dem ersten Tag finden Patienten jeder Weltanschauung und Religion, jeder Herkunft und jeder Versicherungsklasse im Claraspital eine sorgfältige, menschliche Behandlung und Fürsorge. «Unsere Werte haben sich der Zeit entsprechend gewandelt, sie basieren aber nach wie vor auf der christlichen Grundlage unserer Trägerschaft und werden hochgehalten», sagt Claraspital-Direktor Dr. rer. pol. Peter Eichenberger. «Wir sind vor allem überzeugt davon, dass neben einer fachkompetenten Betreuung und Behandlung die menschliche Zugewandtheit und Fürsorge elementar sind.  Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres Handelns – seit der Eröffnung des Claraspitals und auch in Zukunft.» 

Veränderte Anforderungen 
In den 90 Jahren seines Bestehens haben sich die Anforderungen an das Claraspital geändert, hervorgerufen durch neue Bedürfnisse von Patienten und Mitarbeitenden, durch wirtschaftliche und gesundheitspolitische Gegebenheiten sowie medizinaltechnische und informationstechnologische Entwicklungen. Das Claraspital hat sich diesen Herausforderungen gestellt und sich stets weiterentwickelt. «Offenheit für Neues und die Auseinandersetzung mit der Zukunft machen das Claraspital seit 90 Jahren erfolgreich. Dazu gehört die konsequente Fokussierung auf Innovationen, aber auch der Mut, sich aufs Wesentliche zu beschränken», sagt Raymond Cron, Verwaltungsratspräsident.

Strategische und bauliche Entwicklungen
Die Veränderungen in der Medizin in den vergangenen 90 Jahren sind bekanntermassen gewaltig. Beispielhaft sei die technische Revolution in Form der Einführung der Laparoskopie bis hin zur roboterassistierten Chirurgie genannt. War das Claraspital 1928 noch ein Stadtspital, das seinen Patienten «von der Wiege bis zur Bahre» zur Verfügung stand, hat es sich – ohne je die Grundversorgung zu vernachlässigen – mit seinen beiden Zentren Bauch und Tumor zu einem hochgradig spezialisierten Spital und zu einem unverzichtbaren Teil der Gesundheitsversorgung der Nordwestschweiz entwickelt. Baulich vereinte das Claraspital mit dem kürzlich abgeschlossenen Bauprojekt Nord seine Tradition mit der Moderne, indem die Fassade des ursprünglichen Altbaus wieder freigelegt wurde und der Eingangspavillon mit Rezeption, das Besuchercafé «Chiara», die Kapelle, das Technikgeschoss sowie die Spitalküche erneuert wurden.

 

Das Claraspital weist heute eine Patientenzufriedenheit von über 98 % aus. Ein guter Indikator dafür, dass das Spital weiter auf gutem Weg ist. 

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