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Claraspital Jahresbericht: Erfolgreich unterwegs - Weichen für die Zukunft gestellt

Das Claraspital stellte in seinem Jubiläumsjahr einige wichtige Weichen für die Zukunft.

90 Jahre alt wurde das Claraspital 2018. Es stellte in diesem arbeitsintensiven, aber erfolgreichen Jubiläumsjahr einige wichtige Weichen für die Zukunft: Der Grundstein für den Ersatzneubau Hirzbrunnen und damit für die weitere Modernisierung der Infrastruktur wurde gelegt. Im Frühling wurde die St. Clara Forschung AG und im September gemeinsam mit dem Universitätsspital Basel das Universitäre Bauchzentrum Clarunis gegründet. Gleichzeitig konnte das Claraspital eine erfreuliche Zunahme bei den Patientenzahlen verzeichnen bei einer konstant hohen Patientenzufriedenheit.


Erfreuliches Patientenwachstum, hohe Behandlungsqualität, stabile Patientenzufriedenheit

11‘384 stationäre Patienten wurden im Jahr 2018 im Claraspital behandelt, fast 5 Prozent mehr als 2017. Fachlich konzentrierte sich das Patientenwachstum primär auf die Abteilungen Urologie, Pneumolo-gie/Thoraxchirurgie sowie die Allgemeine Innere Medizin/Endokrinologie. Stark entwickelt haben sich auch die ambulanten Behandlungen: insgesamt 40‘692 ambulante Patienten wurden 2018 behandelt im Vergleich zu 36‘467 (+11.6% %) im Vorjahr.

Dabei attestierten dem Claraspital sowohl die internen wie auch externen Messungen eine stabil hohe Behandlungsqualität und Patientenzufriedenheit: Gesamtzufriedenheit 2018 99.3%; 2017: 99.3%. Manche Kennzahlen haben sich sogar leicht verbessert (Rehospitalisationsrate 2018: 4.6%; 2017: 4.8%. Sturzrate/1000 Pflegetage 2018: 3.4; 2017: 3.5) und die Infektionsraten sind im internationalen Vergleich tief.

Dass das Claraspital in der ganzen Region einen guten Ruf geniesst, belegt die Herkunft der Patienten. Wie schon in den vergangenen Jahren nahm der Anteil der Patienten aus den umliegenden Kantonen weiter zu. Insbesondere aus dem Kanton Basel-Landschaft liessen sich mehr Patienten im Claraspital behandeln (+5%).   Erfreulicherweise nahm auch die Zahl der stationären Patienten aus Basel-Stadt im 2018 wieder leicht zu (+3,4 %). Der Anteil ausländischer Patienten betrug etwas über 7%.

Gemeinschaftsunternehmen mit innovativem Modell
Anfang 2019 ist Clarunis Universitäres Bauchzentrum Basel erfolgreich gestartet. Clarunis ist das neue gemeinsame Kompetenzzentrum des Claraspitals und des Universitätsspitals Basel für alle Patienten, die auf eine Behandlung im Bauchbereich angewiesen sind. Clarunis vereint das Fachwissen und die Zahl der behandelten Patienten beider Spitäler. Damit ist der mit Abstand bedeutendste Gesundheitsversorger für Viszeralchirurgie und Gastroenterologie/Hepatologie über die Region hinaus entstanden. Das Claraspital verfügt bei Clarunis aufgrund der eingebrachten Fallzahlen über eine Stimmen- und Kapitalmehrheit von 55%. 

Diese Bündelung der Kräfte soll sich positiv auf die Behandlungsqualität, die Ausbildung, die Forschungstätigkeit sowie auf die Möglichkeiten der Spezialisierung im Bauchbereich auswirken. 

Der Entscheid zu Clarunis fiel Mitte 2018.  Die Umsetzung erfolgte zügig im 2. Halbjahr 2018. Die bestehenden Kooperationen des Claraspitals mit dem Gesundheitszentrum Fricktal, der Clinica Luganese Moncucco, dem Hôpital du Jura sowie der Klinik Arlesheim bleiben bestehen, sind gut etabliert und werden kontinuierlich weiterentwickelt.

Vollumfänglicher Leistungsauftrag für alle HSM-Eingriffe in der Bauchchirurgie
Wie schon in den vergangenen Jahren hat das Claraspital bei allen der hochspezialisierten Medizin (HSM) zugeordneten Behandlungen die jeweils erforderlichen Mindestfallzahlen übertroffen. Als einziges Spital in Basel und in der Nordwestschweiz erhielt das Claraspital Ende Januar 2019 für die Dauer von weiteren sechs Jahren alle drei vom HSM-Beschlussorgan vergebenen Leistungsaufträge. Dank der Bündelung von Fachkräften und Fällen sichert Clarunis Universitäres Bauchzentrum Basel die hochspezialisierte Medizin in der Nordwestschweiz langfristig und nachhaltig ab. Am Standort Claraspital werden die hochspezialisierten Eingriffe der Speiseröhre, der Bauchspeicheldrüse, des tiefen Rektums und der Bariatrie erbracht, die hochspezialisierten Leberbehandlungen sowie Pankreaseingriffe mit interdisziplinärem Fachkräftebedarf erfolgen am Universitätsspital Basel. 

St. Clara Forschung AG für eine künftig noch bessere Behandlung
Das Claraspital engagiert sich seit Jahren in der klinischen Forschung. Damit trägt es dazu bei, die Behandlung künftiger Patienten weiter zu verbessern. Die bereits 2015 gebildete eigene Forschungsabteilung wurde im Frühjahr 2018 in die St. Clara Forschung AG überführt. Die Forschungsschwerpunkte sind mit den drei Schwerpunkten Onkologie-Hämatologie, Metabolik und chirurgisch-technischen Forschung klar definiert. Die Studien finden auf sehr hohem, international vergleichbarem Niveau statt. Gleich zu Beginn des Jahres 2018 erschien beispielsweise eine vielbeachtete Vergleichsstudie zum  Magenbypass und Schlauchmagen bei starkem Übergewicht von Prof. Ralph Peterli im äusserst renommierten «Journal of the American Medical Association» (JAMA). Sämtliche 2018 veröffentlichten Studien und Forschungsresultate finden sich im Jahresbericht oder auf der Website der St. Clara Forschung AG.

Solide Finanzen
Finanziell schliesst die Rechnung mit einem Betriebsgewinn von 0,68 Mio. Franken (2017: 0,7 Mio.) ab, dies bei einem Gesamtertrag von 212,09 Mio. Franken (2017: 203,82 Mio.) und einem Gesamtaufwand von 211,42 Mio. Franken (2017: 2014,52 Mio.). Unter Berücksichtigung der geplanten ausserordentlicher Abschreibungen im Zusammenhang mit unseren Bauprojekten liegt das Ergebnis bei -1,74 Mio. Franken (-3,48 Mio.). Der EBITDA des Spitals beträgt 10,3 Mio. Franken (2017: 9 Mio.). 

Bauprojekte am Claraspital: Erneuerung der Infrastruktur
Die umfassenden Bauarbeiten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 250 Mio. Franken  gingen im Jahr 2018 weiter: Am 28. Februar 2018 fand die Grundsteinlegung für den Neubau Hirzbrunnen statt. Der Neubau wird den OP-Trakt, Räumlichkeiten für die ambulante Onkologie, eine Rehabilitationsabteilung, die durch das Felix Platter-Spital betrieben wird, sowie die erweiterte Notfallstation des Claraspitals beheimaten. Erschwernisse im Baugrund, die Komplexität des Bauwerks und die Rücksichtnahme gegenüber Patienten und Anwohnern haben das Projekt verzögert; die Übergabe des Neubaus Hirzbrunnen ist auf den 01.07.2020 terminiert. 

 

Zum Claraspital Jahresbericht 2018

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne:
Dr. rer. pol. Peter Eichenberger
peter.eichenberger@claraspital.ch 
Tel +41 61 685 86 75

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