Einzeltherapien

Anmeldung

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie sich für die Physiotherapie anmelden möchten oder Fragen haben. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Pulmonale Rehabilitation

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Ambulante pulmonale Rehabilitation (APR) – Respirare

Respirare ist ein Rehabilitationsprogramm, welches für Sie geeignet ist, wenn Sie im täglichen Leben durch eine chronische Lungenkrankheit eingeschränkt sind.

Es wird  in Zusammenarbeit mit  der Abteilung Pneumologie des Claraspitals, der Lungenliga und 4 weiteren Physiotherapie Einrichtungen der Region Basel bei uns durchgeführt.

Die Teilnahme am Respirare Rehabilitationsprogramm:

  • hilft Ihnen ihre Leistungsfähigkeit zu steigern;
  • hilft Ihnen Sicherheit zu gewinnen bezüglich der körperlichen Belastbarkeit;
  • hilft Ihnen mehr über ihre Krankheit und deren Zusammenhänge zu erfahren und damit Ihre Lebensqualität zu steigern
  • ermöglicht Ihnen einen Austausch mit anderen Lungenpatienten

Die Physiotherapie des Claraspitals erfüllt die Anforderungen der schweizerische Gesellschaft für Pneumologie (SGP) und ist als akkreditierte Institution berechtigt, dieses Programm anzubieten und zu verrechnen (Zusatzausbildung der Therapeuten, Einrichtungskriterien wie z.B. Sauerstoffanschlüsse, ärztliche Unterstützung usw.).

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten der ambulanten pulmonalen Rehabilitation für 24 Therapiesitzungen. Der Patient ist aber verpflichtet, die Schulungsnachmittage der Lungenliga zu besuchen. Sie haben die Möglichkeit nach Abschluss der Therapie ein Selbstzahler-Abonnement zu lösen und weiter bei uns im gleichen Zeitfenster zu trainieren.

Die ambulante pulmonale Rehabilitation wird im Turnsaal der Physiotherapie des Claraspitals durchgeführt und findet jeweils statt am:

Montag, 14:30 – 16:00 Uhr
Donnerstag, 14:30 – 16:00 Uhr

Lymphologische Physiotherapie (Entstauungstherapie)

Es wird beim Lymphödem zwischen einem primären Lymphödem, bei dem die Lymphbahnen von Geburt an fehlerhaft angelegt sind, und einem sekundären Lymphödem unterschieden.

Letzteres ist beispielsweise auf Operationen, Infektionen oder Tumorbestrahlungen zurückzuführen.

Die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie ist eine umfassende Therapie zur Behandlung von Lymphödemen, die sich aus vier Komponenten zusammensetzt:

  • Die manuelle Lymphdrainage ist eine speziell entwickelte Technik um die Transportkapazität des Lymphgefässsystems zu steigern und damit den Abtransport des Lymphödems zu ermöglichen.
  • Kompressionsbehandlung:
    Bandagieren und/oder Strumpfversorgung
  • Bewegungsübungen:
    Durch gezielte Gymnastik kommt es ebenfalls zu einer Steigerung des Lymphtransportes und damit zu einer Abnahme des Ödems
  • Hautpflege:
    Eine tägliche Begutachtung der Haut und bei Bedarf entsprechende Hautpflege stellt einen wichtigen Schutz vor Infektionen dar.

Medizinische Trainingstherapie

Die Medizinische Trainingstherapie (MTT) ist eine differenziert dosierbare Therapie- und Trainingsform mit freien Gewichten und an Geräten. Die Therapie wird selbstverständlich ständig an den aktuellen Zustand des Trainierenden angepasst.

Ziel der Trainingstherapie ist es, mittels Ausdauer-, Beweglichkeits-, Kraft- und Koordinationstraining die Belastbarkeit der Muskulatur zu steigern sowie die Kondition (Herz- Kreislauftraining) zu verbessern.

Die schematische Darstellung zeigt die fünf Bereiche der aktiven Therapie und illustriert, wie das optimale Zusammenspiel dieser Bereiche zu einem bestmöglichen Therapieerfolg führt.

Uro-genitale Rehabilitation

Beckenboden-Rehabilitation

Beckenboden-Rehabilitation (UGR = Uro-genitale Rehabilitation) umfasst physiotherapeutische Massnahmen, welche bei Harn- und Stuhlinkontinenz, bei Blasen- und Darmentleerungsstörungen, bei chronischer Verstopfung und bei Schmerzsyndromen im Beckenbodenbereich angewendet werden. Inkontinenz ist der unwillkürliche Verlust  von Urin und/oder Stuhl zu ungelegener Zeit und an einem ungelegenen Ort.

Die Inkontinenz ist ein sehr weit verbreitetes Problem, das auch psychische und soziale Auswirkungen zur Folge haben kann. Viele Betroffene haben Mühe, mit ihrem Arzt oder einer Vertrauensperson über dieses Tabuthema  zu sprechen. Nach einer spitalinternen ärztlichen Eintrittsuntersuchung, ist in vielen Fällen durch eine gezielte Physiotherapie eine Besserung oder gar Heilung zu erreichen.

Ihre Therapieziele und die geeigneten Massnahmen werden mit Ihnen besprochen und gemeinsam festgelegt. Das Wichtigste ist in der Regel die Verbesserung der Wahrnehmung und der Kraft. Wir erklären Ihnen die Anatomie, Physiologie und Funktion der Beckenregion. Wir zeigen Ihnen gezielte Beckenbodenübungen, die Sie auch problemlos zu Hause durchführen können (Heimprogramm).

Wenn es indiziert ist und Sie einverstanden sind, können die Behandlungen mit Biofeedback/Elektrostimulation ergänzt werden; d.h. mittels einer Vaginal- oder Analsonde, haben Sie und die Therapeutin die Möglichkeit auf dem Bildschirm die Aktivität ihres Beckenbodens zu sehen. Sie erhalten somit eine direkte Rückmeldung über den Erfolg der Behandlung.

Die Therapiesitzungen finden in einem Einzelbehandlungsraum statt.

 

 

Rückenrehabilitation

Viele Patienten klagen über Rückenschmerzen.

Die möglichen Gründe für Schmerzen im Rücken sind vielfältig: degenerative Veränderungen, z.B. Verschleisserscheinungen an der Wirbelsäule, Fehlhaltungen, Bandscheibenveränderungen (Diskushernien), Entzündungen der Wirbelsäule sowie seltene Erkrankungen der inneren Organe, die in den Rücken ausstrahlen. Bei chronischen Schmerzen spielt die soziale und berufliche Situation eine grosse Rolle. Stress und eine ungünstige Arbeitshaltung sind Faktoren, die bei der Entstehung und Chronifizierung von Rückenschmerzen eine Rolle spielen können.

Die Physiotherapie hat viele Konzepte, die sich mit der klinischen Diagnostik (was ist die Ursache Ihrer Rückenbeschwerden?) und Behandlung (was für ein Therapiekonzept ist für Sie geeignet?) der Rückenbeschwerden auseinandersetzten.

Nebst den bewährten physiotherapeutischen Ansätzen, bei denen Schmerzlinderung (Thermotherapie, Massage, Elektrotherapie) in Kombination mit Manueller Therapie und Training zu einem schmerzfreien Alltag führen können, haben wir auch Therapeuten, die sich speziell im Bereich der Behandlung der Wirbelsäule weitergebildet haben.

Weitere Informationen

Kardiale Rehabilitation

Ambulante kardiale Rehabilitation

Wenn Sie sich regelmässig bewegen und körperlich aktiv sind, verbessern Sie Ihre Lebensqualität und beugen Herz- und Kreislauferkrankungen vor!

Die individuelle ambulante kardiale Rehabilitation (AKR) ist geeignet für Patienten:

  • nach einem Herzinfarkt
  • nach einer Herzoperation
  • nach einem Katheter-Eingriff
  • bei Gefässerkrankungen
  • bei Herzinsuffizienz?

Das ambulante kardiale Rehabilitationsprogramm hat folgende Ziele:

  • Verbesserung von Prognose, Lebensqualität und Leistungsfähigkeit
  • Motivation zu einer langfristigen gesunden Lebensführung
  • Berufliche Wiedereingliederung

Myofasziale Triggerpunkt Therapie

Myofasziale Triggerpunkte (MTrPs) sind schmerzhafte, klinisch eindeutig identifizierbare, pathologische Veränderungen in der Skelettmuskulatur. 

Aufgrund von Anamnese und Befund (Muskeldehnung, Widerstandstests, Palpation von Hartspannsträngen, Provokation der bekannten Schmerzen) werden aktive MTrPs identifiziert und anschliessend manuell behandelt. Mit dieser Therapie lässt sich die Muskelpathologie oft gänzlich beseitigen.

Viszerale Techniken

Die viszeralen Techniken beschäftigen sich mit den inneren Organen (= Viscera), ihren Umhüllungen und Aufhängungsstrukturen. Das viszerale System unterliegt dem ständigen Einfluss der Atmung durch die Bewegungen des Zwerchfells. So können Einschränkungen in der Beweglichkeit eines Organs entstehen z.B. durch Operationsnarben, vorangegangene Entzündungen, durch altersbedingte Organsenkung oder durch schlechte Ernährung. Die Organe ihrerseits können aufgrund ihrer Aufhängestrukturen Einfluss auf andere Organe oder auf den Bewegungsapparat haben.

Durch sanfte Berührung kann der Therapeut die tiefen Bewegungsmuster und Positionen der Organe und angrenzender Gewebe ertasten. Die natürlichen Bewegungen der Organe werden erkannt. Mit spezifischen Techniken und Griffen stimuliert der Therapeut  (Physiotherapeutin mit eine Zusatzweiterbildung in Viszeraler Technik) die «schwachen» Organe und stellt das Gleichgewicht der innere Organen wieder her. Dadurch können Beschwerden im Bereich der inneren Organen oder des Bewegungsapparates behoben oder gelindert werden.

Taping

Funktionelles Taping

Beim funktionellen Taping, auch klassisches Taping genannt, steht die mechanische Stabilität im Mittelpunkt, um Gelenke, Sehnen, Bänder und Muskulatur zu schützen. Dabei wird die volle Bewegungsfreiheit durch die verwendeten Tape-Materialien eingeschränkt. 

Das funktionelle Taping ist sehr effektiv, um Verletzungen, Erkrankungen und degenerativen Veränderungen am Bewegungsapparat zu versorgen. Der Verband erhält oder unterstützt das Gleichgewicht zwischen Stabilität und Mobilität. Er schützt und stützt sowohl passiv als auch aktiv und entlastet die gefährdeten, gestörten oder verletzten Bereiche einer Funktionseinheit. Er erlaubt die funktionelle Entlastung im schmerzfreien Bewegungsraum, verhindert extreme Bewegungen und unterstützt die Heilung.

Kinesio-Taping

Kinesio-Taping stellt hauptsächlich eine positive sensorische Information für unseren Körper dar. Ziel ist es, die volle Bewegungsfreiheit (full range of motion) von Haut, Gelenken und Muskulatur zu erhalten, um damit die körpereigenen Heilungsmechanismen zu ermöglichen bzw. sie zusätzlich zu aktivieren.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfälltig: Aktivierung des gesunden Systems z.B. zur Leistungssteigerung beim Sport, Lymphtaping von Patienten nach Operationen im Lymphsystem (z. B. der Entfernung von Lymphknoten), oder bei posttraumatischen und postoperativen Zuständen.

Massage

Die klassische Massage löst Muskelverspannungen und fördert die Durchblutung von Haut und tieferliegendem Gewebe.

Bei  Muskelverspannungen, welche z.B. Rücken- oder Kopfschmerzen auslösen, wird die klassische Massage als Teilkörpermassage zur Vorbereitung und in Kombination mit einer aktiven Therapie eingesetzt.

Craniosacral Therapie

Craniosacral Therapie (lat. Cranium = Schädel, Sacrum = Kreuzbein) ist eine ganzheitliche sanfte Manualtherapieform, die auf der Osteopathie basiert. Die CST beruht auf der Tatsache, dass einerseits die einzelnen Schädelknochen nicht starr miteinander verwachsen sind und sich somit bewegen lassen und andererseits auf den rhythmischen Bewegungen der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit (dem Liquor); beides bildet die Grundlage für die Behandlung. Nebst dem craniosacralen System werden die Faszien (Muskeln, Sehnen und Bänder) sowie die inneren Organe mitbeurteilt und behandelt.

Es handelt sich immer um eine Einzeltherapiesitzung, die in der Regel eine Stunde dauert. Die Anzahl und der Abstand der Behandlungen werden individuell nach Rücksprache mit dem Patienten festgelegt.

Elektrotherapie

Bei der Elektrotherapie werden Krankheitssymptomen unter Einwirkung verschiedener Stromformen behandelt. Dabei ist das Ziel, den Teufelskreis «Schmerz-Tonuserhöhung- Minderdurchblutung-Schmerz» zu durchbrechen.

Elektrotherapie wird in der Regel in Kombination mit einer aktiven Therapie eingesetzt.

Je nach Stromform bewirkt die Elektrotherapie:

  • Schmerzlinderung
  • Durchblutungsförderung
  • Resorptionsförderung bei Gelenkergüssen
  • Detonisierung von Skelett- und Gefässmuskulatur
  • Stoffwechselsteigerung

Ultraschall ist eine Anwendung, die im weitesten Sinn auch zur Elektrotherapie zählt. Hierbei wird Strom in hochfrequente Schallwellen umgewandelt.

Der Ultraschall wird mit einen Schallkopf über ein Kontaktgel auf die erkrankte Region aufgetragen und dabei kreisend bewegt. Als Wirkung ist eine verstärkte Durchblutung und ein verbesserter Zellstoffwechsel bekannt. 

Auch wird die Schmerzschwelle angehoben. Somit können Verletzungen in Muskel- und Sehnengewebe schneller heilen. Ultraschall wird häufig auch kombiniert eingesetzt mit der klassischen Elektrotherapie.

 

 

Thermotherapie

Thermotherapie bedeutet, dass Wärme gezielt therapeutisch angewandt wird. Wärme bedeutet für den Körper eine Energiezufuhr. Ihre Wirkung beruht primär darauf, dass sich bei Wärme die Blutgefässe weiten und die Durchblutung gesteigert wird. Die Sauerstoffversorgung der Zellen wird angekurbelt und der Stoffwechsel angeregt.

Die Muskeln entspannen sich, Krämpfe werden gelöst und Schmerzen gelindert. Eine Wärmetherapie wirkt dadurch krampflösend und entspannend. Wärmetherapie wird in der Regel zur Vorbereitung und in Kombination mit einer aktiven Therapie eingesetzt.

Als Wärmeträger werden bei uns Moorpackungen appliziert. Diese können Sie auch für Zuhause in unserem Physio-Shop kaufen.

Manuelle Therapie

Mit der manuellen Therapie werden Bewegungsstörungen der Funktionseinheit Gelenk-Muskeln-Nerv behandelt. Dabei werden die Gelenke mobilisiert, verkürzte Muskeln in aktiven und passiven Sequenzen gedehnt und geschwächte Muskulatur gestärkt. Gleichzeitig schulen wir Sie in verschiedenen Gelenk- und Muskelübungen.

Die verschiedenen manuellen therapeutischen Techniken (Sohier, Maitland, McKenzie) sind schonend und schmerzlos. Sie unterstützen die Wiederherstellung der physiologischen Gelenkfunktionen und sollen diese erhalten. Die manuelle Therapie wird in der Regel in Kombination mit einer aktiven Therapie eingesetzt.

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