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Forschungsförderung für Behandlungskonzepte und Therapien

Bei der ersten Ausschreibungsrunde der neuen Forschungsförderung durch die St. Clara Forschung wurden vier Projekte mit Fördergeldern berücksichtigt.

Um Behandlungskonzepte zu verbessern und neuartige Therapien zu entwickeln, ist Forschung unabdingbar. Das Claraspital Basel ist seit Jahren in der Forschung engagiert und hat gemeinsam mit der St. Clara Forschung eine kompetitive Projektförderung ausgeschrieben.


Erste Ausschreibungsrunde
Bei der ersten Ausschreibungsrunde der neuen Forschungsförderung durch die St. Clara Forschung wurden sechs Förderanträge eingereicht. Das Koordinationsgremium entschied nach finaler Beurteilung der eingereichten Anträge, dass vier Projekte mit den Fördergeldern berücksichtigt werden können. Die gesamten jährlich für diese Art der Forschungsförderung zur Verfügung stehenden Mittel von CHF 60'000 wurden gesprochen.


Ausgewählte Projekte
Das Koordinationsgremium wählte folgende Projekte, die Förderungsgelder erhalten:

  • Das Projekt «Impact of SARS-CoV-2 Pandemic on Initial Stage and Prognosis of Cancer Patients in Switzerland – a nationwide registry-study (COPAN study)», eingereicht von PD Dr. Arnoud Templeton, Claraspital und St. Clara Forschung, erhält Fördergelder. Mit der COPAN-Studie wird ein möglicher Einfluss der SARS-CoV-2-Pandemie auf Tumorerkrankungen in der Schweiz untersucht. Dabei soll die Hypothese geprüft werden, dass Tumoren während der Pandemie häufiger in fortgeschrittenen Stadien festgestellt wurden, z. B. wegen einer geringen Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen oder verzögerten Abklärungen.
     
  • Das Projekt «PDAC-IRE», eingereicht von PD Dr. Martin Bolli, Clarunis, und PD Dr. M. Worni, erhält Fördergelder. In dieser Studie wird eine neue Methode zur Behandlung von Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) und vorhandenen Metastasen in der Leber untersucht. Dabei wird eine Metastase in der Leber mit einem speziellen Verfahren, der IRreversiblen Elektroporation (IRE), zerstört und Patienten anschliessend ein Wirkstoff aus der Medikamenten-Gruppe der sogenannten «Checkpoint-Inhibitoren» verabreicht.
     
  • Das Projekt «Influence of liver regeneration after hepatectomy on the development of recurrence in hepatocellular carcinoma», eingereicht von Dr. Gabriel Hess, Clarunis, erhält Fördergelder. Im Rahmen eines Studienmodells untersucht das Projektteam dabei neue Therapiemöglichkeiten, die insbesondere verhindern sollen, dass Tumore nach Leberresektion bei Leberzellkrebs (Hepatozelluläres Karzinom; HCC) wiederauftreten.
     
  • Das Projekt «PSMA-PET/CT in prostate cancer patients: current use and challenges in clinical practice», eingereicht von Dr. Ken Kudura, Nuklearmedizin Claraspital, erhält Fördergelder. Das Projektteam untersucht wissenschaftlich die interdisziplinäre klinische Arbeit des innovativen Hybridverfahren der Bildgebung PSM-PET/CT. Dieses wird in der Nuklearmedizin am Claraspital eingesetzt und kann sowohl die Morphologie der Organe im Körper (durch die Computertomographie CT) als auch eine Verteilung von Proteinen an der Zelloberfläche von Prostatakrebszellen (durch die minimale verabreichte Radioaktivität erfasst durch die Positronen-Emissions-Tomographie PET) exakt darstellen.

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