Er­folg­rei­ches Ge­schäfts­jahr 2025 für das Uni­spi­tal Ba­sel

9. April 2026
Das Uni­ver­si­täts­spi­tal Ba­sel (USB) schrei­bt im Ge­schäfts­jahr 2025 er­neut ein po­si­ti­ves Er­geb­nis mit ei­nem Kon­zern­ge­winn von 6.6 Mil­lio­nen Fran­ken. Gleich­zei­tig prä­gt ein hi­sto­ri­scher Schritt die Zu­kun­ft des re­gio­na­len Ge­sund­heits­we­sens: Das USB hat im No­vem­ber 2025 das Claraspital über­nom­men und stär­kt da­mit die Zen­trums­funk­ti­on und spit­zen­me­di­zi­ni­sche Ge­sund­heits­ver­sor­gung für die Nord­west­schweiz.
Jahresbericht Internet

Das USB schliesst das Geschäftsjahr 2025 mit einem Konzerngewinn von CHF 6.6 Mio. ab. Die öffentlich-rechtliche Anstalt Universitätsspital Basel (USB) hat 2025 einen Gewinn von CHF 3.6 Mio. erzielt (Vorjahr CHF 0.2 Mio.). Das USB kann dank der Akquisition des Claraspitals auf den Bau des Klinikums 3 verzichten. Die aufgelaufenen Investitionen in die Planung des Klinikums 3 wurden daher abgeschrieben. Ohne diesen Sondereffekt läge der erwirtschaftete Gewinn auf Konzernebene bei 19.1 Millionen Franken (16.1 Millionen Franken für den Spitalbetrieb am USB).

Nachfrage auf Rekordhoch, Vertrauen als Massstab
Die EBITDAR-Marge lag im Geschäftsjahr 2025 bei 7.2% und damit signifikant über den Vorjahren. Der stationäre Bruttoerlös stieg gegenüber dem Vorjahr um 6.7%, während die Zunahme des ambulanten Umsatzes von 10.7% besonders hervorsticht, – ein Indikator, das den Stellenwert des USB als Spital der Wahl in der Nordwestschweiz unterstreicht. Durch das Jahr hindurch wurden 64‘000 stationäre Fälle in den Spitalbetrieben behandelt. «Das gute Ergebnis verdanken wir dem grossen Einsatz unserer Mitarbeitenden und einer laufenden Verbesserung unserer Prozesse», sagt Robert-Jan Bumbacher, Verwaltungsratspräsident des USB.

Die Rahmenbedingungen bleiben jedoch herausfordernd. Die Leistungsentschädigung im stationären und ambulanten Geschäft ist in vielen Bereichen nach wie vor nicht kostendeckend. Die ab 2026 neu eingeführte ambulante Tarifstruktur TARDOC erhöht zudem die Komplexität in der Leistungsabrechnung und führt bei verschiedenen Fachdisziplinen zu geringeren Erträgen, was zu einer Unterfinanzierung führen kann.

Strategischer Meilenstein: Übernahme des Claraspitals
Das Jahr 2026 ist von der Übernahme des Claraspitals geprägt. Sie verbessert die Versorgung in der Region gezielt und erschliesst zusätzliche Synergien. Durch die konsequente Stärkung der bereits gut ausgebauten Infrastruktur des Claraspitals nutzt das USB seine Ressourcen auf allen seinen Standorten effizienter. «Wir gewinnen damit hervorragend qualifiziertes Personal und integrieren ein Haus mit eingespielten Prozessen und einer exzellenten Unternehmenskultur», sagt Spitaldirektor Dr. med. Rakesh Padiyath.

Comprehensive Cancer Center: Ein Quantensprung für die Krebsversorgung
Das Herzstück am Standort Claraspital wird das neue Comprehensive Cancer Center (CCC). Die onkologische Versorgung wird unter einem Dach gebündelt, um Krebspatientinnen und Krebspatienten in der Nordwestschweiz eine Behandlung auf internationalem Niveau wohnortnah anzubieten. «Das wird einen Quantensprung für die Onkologie in der Nordwestschweiz darstellen.», Spitaldirektor Dr. med. Rakesh Padiyath.

 

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